Dienstag, Oktober 17

Schlagwort: Donald Trump

WIE EIN ELEFANT IM PORZELLANLADEN

WIE EIN ELEFANT IM PORZELLANLADEN

Politik
USA - Donald Trump bewegt sich auf der Weltbühne wie ein Elefant im Porzellanladen. Und das ist fast eine Beleidigung für das Rüsseltier, dessen Weisheit es vor anderen Torheiten schützt. Welchen Scherbenhaufen der "Amerika Zuerst"-Präsident in den paar Monaten seiner Amtszeit dabei schon angerichtet hat, lässt sich an der seit 2002 jährlich angefertigten PEW-Studie zum Ansehen der USA unter 40 000 Befragten in 37 Ländern ablesen. Bei den Nachbarn Mexiko stürzte das Image der Vereinigten Staaten um mehr als die Hälfte ab. Nur noch 30 statt bisher 66 Prozent der Mexikaner haben ein positives Bild von dem Land, das entlang der gemeinsamen Grenze eine Mauer errichten will. Bei den Anrainern im Norden, Kanada, und dem einstigen Musterknaben Deutschland, sieht es nicht viel besser aus. Dort
GABRIEL FORDERT ABGRENZUNG DER EU VON AMERIKA

GABRIEL FORDERT ABGRENZUNG DER EU VON AMERIKA

Politik
Berlin- Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat in der Debatte um die künftigen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA zur Abgrenzung aufgerufen. "Die Trump-Administration will Klima-Abkommen kündigen, in Krisenregionen aufrüsten und Menschen aus bestimmten Religionskreisen nicht einreisen lassen. Wenn wir Europäer heute dem nicht entschlossen entgegentreten, dann werden sich die Migrationsströme nach Europa noch weiter vergrößern", sagte Gabriel. "Wer dieser US-Politik nicht entgegentritt, macht sich mitschuldig", sagte Gabriel. "Wer den Klimawandel durch weniger Umweltschutz beschleunigt, wer mehr Waffen in Krisengebiete verkauft und wer religiöse Konflikte nicht politisch lösen möchte, der bringt den Frieden in Europa in Gefahr. Die kurzsichtige Politik der amerikanischen Re
DER SCHARFMACHER HAT KREIDE GEFRESSEN

DER SCHARFMACHER HAT KREIDE GEFRESSEN

Politik
  Kein Zweifel, Donald Trump hat manch Richtiges gesagt. Es stimmt, dass die islamischen Länder mehr tun müssen, um das Übel des islamistischen Extremismus zu bekämpfen. Es hat etwas Beruhigendes, wenn er versichert, Amerika wolle andere weder belehren noch ihnen seinen "Way of Life" aufzwingen. In manchen Passagen klang er kaum anders als Barack Obama, der sich vor acht Jahren in Kairo an die islamische Welt wandte. Nur ist es eben nicht glaubwürdig, wenn solche Sätze ausgerechnet aus seinem Mund kommen. Es war Trump, der im Wahlkampf populistische Hysterie schürte, indem er ohne jede Differenzierung davon sprach, dass der Islam Amerika hasse. Es war Trump, der einen Einreisestopp für Muslime verlangte. Schließlich war es der Kandidat Trump, der fast täglich vom radikalen i
Kein Verlust

Kein Verlust

Politik
Berlin - Manchmal hält die Zeitgeschichte echte Treppenwitze bereit: Vor wenigen Tagen erinnerte die Kanzlerin den künftigen amerikanischen Präsidenten an die Grundwerte der Nato und des Westens. Dabei hat Donald Trump trotz aller düsteren Orakeleien noch gar nichts getan. Aber bei jemandem, bei dem schon über Monate Klartext angebracht gewesen wäre, war nicht nur von Angela Merkel viel zu lange nichts zu hören. Die Rede ist vom türkischen Präsidenten Erdogan. Der sich jetzt dem aufgrund eines wahrscheinlichen Amtswechsels von diplomatischer Rücksichtnahme zumindest teilweise befreiten Außenminister gegenüber sah. Frank-Walter Steinmeier hat denn auch relativen Klartext gesprochen. Allein, zu spät, zu wenig. Erdogan hat sich von den Werten, auf denen die Nato gegründet ist und die s