Montag, August 21

Mehrere Festnahmen bei Einsatz der Task Force zur Drogenbekämpfung

Bild: (c) NicoLeHe / pixelio

Hamburg Die Polizei hat gestern erneut einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität in mehreren Hamburger Stadtteilen durchgeführt. Dabei nahmen die Beamten mehrere Personen vorläufig fest.

In Hamburg-St.Georg überprüften die Beamten einen 28-jährigen Afghanen, der 23 Gramm Heroin mit sich führte. Mangels Haftgründen wurde der Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Gegen 18:45 Uhr nahmen Fahnder einen 29-jährigen gambischen Staatsangehörigen sowie einen 21-jährigen Mann aus Guinea-Bissau nach Verdacht des Handels mit Drogen in Hamburg-St.Pauli vorläufig fest. Dabei konnten die Beamten ein Depot mit einer geringen Menge Marihuana auffinden und dem 21-Jährigen zuordnen. Beide Personen wurden dem Haftrichter zugeführt.

Im Sternschanzenpark versuchte ein 19-Jähriger Mann aus Guinea, sich einer Überprüfung durch Polizeikräfte zu entziehen und konnte zunächst gemeinsam mit einem weiteren unbekannten Mann über die S-Bahngleise flüchten. Dabei beobachteten die Beamten, dass der 19-Jährige einen Rucksack wegwarf, in dem sie 25 Beutel mit Marihuana, mutmaßliches Dealgeld sowie ein Handy auffinden und sicherstellen konnten. Der Bahnverkehr wurde kurzzeitig eingestellt. Im Rahmen der weiteren Fahndungsmaßnahmen konnte der 19-Jährige angehalten und vorläufig festgenommen werden. Da keine Haftgründe vorlagen, wurde der Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

In der Juliusstraße beobachteten Zivilfahnder einen 30-jährigen gambischen Staatsangehörigen beim Verkauf von Marihuana. Bei der anschließenden Festnahme war der 30-Jährige im Besitz von 12 Beuteln Marihuana sowie 150 Euro mutmaßlichem Dealgeld. Weiterhin führte er ein als gestohlen gemeldetes Fahrrad mit sich. Sämtliche Gegenstände wurden sichergestellt. Der Mann wurde dem Haftrichter zugeführt.

Die Polizei wird ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität auch zukünftig fortsetzen.

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