Dienstag, Oktober 17

Wirtschaft

Karstadt scheitert mit Klage gegen Thyssen-Krupp

Karstadt scheitert mit Klage gegen Thyssen-Krupp

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Essen/Düsseldorf - Die Essener Warenhauskette Karstadt ist mit einer Schadenersatzklage gegen Thyssen-Krupp und weitere Aufzughersteller gescheitert. Die Karstadt Warenhaus GmbH hatte den Essener Industriekonzern sowie die Unternehmen Kone und Otis im Zusammenhang mit dem Aufzug- und Fahrtreppenkartell auf rund sechs Millionen Euro Schadenersatz verklagt. Im September hat das Landgericht Düsseldorf die Klage als unbegründet abgewiesen. Die Berufungsfrist ist in dieser Woche abgelaufen. Thyssen-Krupp war vor einigen Jahren bei verbotenen Preisabsprachen mit Konkurrenten ertappt worden. Die juristische Aufarbeitung läuft noch heute. Thyssen-Krupp prüfe "individuell, ob Schadenersatzforderungen berechtigt sind", sagte ein Konzernsprecher mit Blick auf den Fall Karstadt. "In diesem Fall
Immer mehr Menschen arbeiten selbstständig oder nebenbei

Immer mehr Menschen arbeiten selbstständig oder nebenbei

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Washington -  In Deutschland ist die Zahl der Menschen, die selbstständig oder befristet arbeiten oder ihr Einkommen nebenbei aufbessern, größer, als es viele Statistiken vermuten lassen. Rund 21 Millionen Deutsche, damit 30 Prozent aller über 15 Jahre, arbeiten mittlerweile in unabhängigen Arbeitsverhältnissen. D.h., sie sind selbstständig, befristet beschäftigt oder bessern ihre Einkommen neben Schule, Studium, Erstjob oder Rente durch unabhängige Tätigkeiten auf. Dies sind Ergebnisse der Studie "Independent Work", die das McKinsey Global Institute (MGI) am Montag in Washington veröffentlicht hat. Das Forschungsinstitut der Unternehmensberatung hat dafür in Deutschland 1.200 Menschen über 15 Jahre repräsentativ nach allen Formen ihres Einkommenserwerbs befragt. Parallel wurden Men