Montag, August 21

Wirtschaft

Entwicklung am Arbeitsmarkt sorgt für steigende Löhne

Entwicklung am Arbeitsmarkt sorgt für steigende Löhne

Wirtschaft
Hamburg  - Der deutsche Arbeitsmarkt befindet sich im Frühlingshoch. Die Zahl der Erwerbslosen hat mit 2,569 Millionen den niedrigsten Wert in einem April seit 1991 erreicht. So ist die Zahl im Vergleich zum Vormonat um 93.000 gesunken und im Jahresvergleich um 175.000 Menschen. "Mit der anhaltend positiven Entwicklung am deutschen Arbeitsmarkt ist zu erwarten, dass in Deutschland die Löhne 2017 auch erneut kräftig steigen werden", erläutert Mariano Mamertino, der für Europa verantwortliche Volkswirt der weltweit führenden Jobseite Indeed. Laut Eurostat stiegen 2016 die Arbeitskosten im Euroraum nominell im Durchschnitt um 1,6 %. Deutschland lag mit einem Anstieg von 2,9 % deutlich vor allen anderen westeuropäischen Ländern. In Frankreich stiegen die Arbeitskosten beispielsweise nur
Skandalöse Untätigkeit

Skandalöse Untätigkeit

Wirtschaft
Hamburg  - Eine Stadt, in der das Atmen nachhaltig gesundheitsgefährdend ist, kann auf Dauer kein Ort mehr sein, in dem man sich gerne länger aufhält. In vielen deutschen Städten werden die zulässigen EU-Grenzwerte für die Luftqualität seit Jahren überschritten. Dass die Politik weiterhin nichts dagegen unternimmt, ist skandalös. Die Kommunen können aber bald nicht mehr untätig bleiben, wenn Gerichte sie zum Handeln zwingen. Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge, die die höchste Euro-6-Norm nicht erfüllen, werden absehbar die Folge sein. Stuttgart macht den Anfang. Die "Blaue Plakette" wäre für die Städte viel praktikabler: Sie hätte den Vorteil, dass leichter zu erkennen wäre, ob ein Auto die erforderliche Norm erfüllt. Für die Halter sind Fahrverbote bitter - vor allem, wenn sie gerade
Die Hoffnung lebt, Kommentar zur HSH Nordbank von Carsten Steevens

Die Hoffnung lebt, Kommentar zur HSH Nordbank von Carsten Steevens

Hamburg, Wirtschaft
Hamburg  - Hamburg und Schleswig-Holstein können die erste Phase des Verfahrens zum Verkauf ihrer Mehrheitsanteile an der HSH Nordbank abhaken. Das Worst-Case-Szenario, das darin bestand, dass kein Interessent ein unverbindliches Angebot abgibt, ist ausgeblieben. Hätte ihnen die EU-Kommission als Folge eines Beihilfeverfahrens die Veräußerung bis Ende Februar 2018 nicht oktroyiert, sie wären kaum auf den Gedanken gekommen, ausgerechnet jetzt, in Anbetracht der andauernden Nullzinsbedingungen und hohen Regulierungsanforderungen, ihre von der Schifffahrtskrise gezeichnete Landesbank anzubieten. Insofern ist die nach Fristablauf am Wochenende bekundete Zufriedenheit der beiden Ländereigner über die Resonanz im bisherigen Verkaufsverfahren, in der auch viel Erleichterung mitschwingt, verständl
10. Nationale Maritime Konferenz in Hamburg: Dr. Kitack Lim und Jens Meier im Gespräch

10. Nationale Maritime Konferenz in Hamburg: Dr. Kitack Lim und Jens Meier im Gespräch

Hamburg, Wirtschaft
Hamburg (pm) -  Im Vorfeld der heute in Hamburg stattfindenden Nationalen Maritimen Konferenz nutzten der Vorsitzende der HPA-Geschäftsführung Jens Meier und Dr. Kitack Lim, Generalsekretär der Internationalen Schifffahrts-Organisation der Vereinten Nationen (IMO) gestern die Gelegenheit zu einem ausführlichen Gespräch. Dr. Kitack Lim ist heute einer der Hauptredner auf der Konferenz. Schon lange stehen Meier und Lim in regem Austausch zum Thema Digitalisierung und Vernetzung entlang der maritimen Lieferkette. „Wir kennen uns aus Südkorea, wo Dr. Kitack Lim als Präsident der Port Authority unseres Partnerhafens Busan tätig war. Bei mehreren Arbeitstreffen in Busan und Hamburg habe ich ihn als verlässlichen Partner und Visionär in Sachen Austausch, Kooperation und Vernetzung erlebt“,
170 Millionen Euro für Schienennetz in Hamburg und Schleswig-Holstein

170 Millionen Euro für Schienennetz in Hamburg und Schleswig-Holstein

Hamburg, Wirtschaft
Hamburg  -  Rund 170 Millionen Euro werden in die Infrastruktur in Hamburg und Schleswig-Holstein für eine höhere Verlässlichkeit und Qualität ganz im Sinne des Unternehmensprogramms „Zukunft Bahn“ investiert. Insgesamt stehen im Rahmen der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung mit dem Bund von 2015 bis 2019 etwa eine Milliarde Euro allein für die bestehende Schieneninfrastruktur in Hamburg und Schleswig-Holstein zur Verfügung. In diesem Zeitraum plant die Bahn nicht nur die Erneuerung von 21 Brücken und rund 440 Kilometer Schienen. Auch insgesamt über  360 Weichen werden auf Vordermann gebracht. Im vergangenen Jahr konnten Maßnahmen für knapp 200 Millionen Euro realisiert werden, darunter die Erneuerung von knapp 120 Kilometer Gleisen sowie rund 50 Weichen. Neben Maßnahmen im b
Fast 600 Millionen € in Hamburgs Wirtschaft investiert

Fast 600 Millionen € in Hamburgs Wirtschaft investiert

Hamburg, Wirtschaft
Hamburg  – Fast 600 Millionen Euro investierten die von der HWF Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH unterstützen Unternehmen 2016 in Hamburg. Das ist fast eine Verdopplung des Ergebnisses von 2015. Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch: „Im Regierungsprogramm des Hamburger Senats haben wir uns den Ausbau der HWF zur One Stop Agency für Investitionen vorgenommen. Die Bilanz der HWF zeigt, dass wir dies erfolgreich umgesetzt haben. Und HWF Geschäftsführer Dr. Rolf Strittmatter ergänzt: „Unsere Bilanz 2016 ist überaus erfreulich. Dabei wollen wir aber nicht stehen bleiben und haben deshalb den Service der HWF zum Jahresbeginn 2017 noch weiter ausgebaut. Für Unternehmen aus Industrie & Gewerbe, Forschung & Innovation, Digitale Ökonomie & E-Commerce sowie Di
Keine gute Nachricht für Bahnfahrer

Keine gute Nachricht für Bahnfahrer

Wirtschaft
Berlin  - Dieser Rücktritt kommt zur Unzeit. Überraschend hat Bahnchef Rüdiger Grube die Brocken hingeworfen, hört von einem Tag auf den anderen auf. Ein so überflüssiger wie unnötiger Streit um seine Vertragsverlängerung ist der Grund. Vor allem für die Bahnkunden könnte sich das als eine schlechte Nachricht erweisen. Grube hat die Deutsche Bahn wieder auf das richtige Gleis gesetzt. Sein Vorgänger Hartmut Mehdorn hatte Bahnfahrern wie -personal mit seinem Kurs Richtung Börse noch schwer zugesetzt, das Unternehmen fast totgespart. Grube setzte der Sparbahn eine Zukunftsvision entgegen, nahm Kunden wieder ernst, umwarb sie mit neuen, modernen Angeboten. Aber Mehdorns Erbe wog und wiegt schwer; die über Jahre vernachlässigte Infrastruktur - Züge, Schienen, Bahnhöfe - ist auch heute n
Späte Einsicht

Späte Einsicht

Wirtschaft
Frankfurt - Die Deutsche Bank schrumpft nicht nur ihre Bilanz, sondern auch ihre. Blätterte sie für 2013 noch stolze 3,2 Mrd. Euro an variabler Vergütung hin und für 2014 und 2015 rund 2,7 Mrd. beziehungsweise 2,4 Mrd. Euro, so dürften sich die Entgelte in der anstehenden Runde auf 1,2 Mrd. Euro glatt halbieren. Führungskräfte schauen gar komplett durch die Finger, was einen Individualbonus angeht. Müssen die Vice Presidents, Directors und Managing Directors nun zahlen für den jüngsten Vergleich mit dem US-Justizministerium im Hypothekenstreit, der zunächst mit rund 3 Mrd. Dollar zu Buche schlägt? In diesem Fall würden die Boni dem Konzept der Anreizstruktur gerecht wie selten zuvor, auch wenn es etwa im Vorstand ausnahmslos Manager träfe, die noch nicht an Bord waren, als die Bank
Lufthansa am Boden Piloten der Fluggesellschaft setzen ihren Streik fort

Lufthansa am Boden Piloten der Fluggesellschaft setzen ihren Streik fort

Wirtschaft
Hamburg  - Wer geglaubt hat, nun sei es langsam mal gut mit der Streikwelle bei der Lufthansa, sieht sich eines Schlechteren belehrt: Nach einer kurzen Pause soll die Kranich-Linie heute und morgen erneut am Boden bleiben. Bis zu zehn Millionen Euro kostet das die Lufthansa - pro Tag. Hinzu kommt der immaterielle Schaden. Als da wären, verärgerte Kunden und ein ramponiertes Image des einst so stolzen Unternehmens. Schaut man sich dann noch näher an, über was die Tarifparteien sich eigentlich streiten, dürften viele die Welt nicht mehr verstehen. Es geht um Lohnforderungen im zweistelligen Prozentbereich und um eine üppige Altersversorgung. Dabei macht der Konkurrenzdruck um die Lufthansa keinen Bogen. Auf der einen Seite spielen Billig-Airlines eine immer größere Rolle. Auf der ande

GDL schließt Streiks bei der Bahn vor Weihnachten aus

Wirtschaft
Berlin  - Trotz der verhärteten Fronten im Tarifstreit zwischen Lokführern und Bahn will die Gewerkschaft der Lokführer (GDL) nicht mehr vor Weihnachten die Arbeit niederlegen. "Bei der Deutschen Bahn schließen wir Streiks bis Weihnachten aus", sagte eine GDL-Sprecherin. Die Verhandlungsführer von GDL und Bahn treffen sich am Montag ab 15 Uhr zur fünften Verhandlungsrunde. Es wird erwartet, dass das Gespräch bis in den späten Abend dauert. Mit einer Einigung ist nicht zu rechnen. Bisher waren die Verhandlungen ohne Ergebnis vertagt worden. Die GDL fordert von der Bahn unter anderem vier Prozent mehr Gehalt und bessere Freizeit-Regelungen. Ein erstes Angebot der Bahn hatte aber noch nicht zu einer Einigung geführt.